UNTERNEHMENSPROFIL  •  BERATUNGSGEBIETE  •  WIR SUCHEN  •  PERSONAL-NEWS  •  IMPRESSUM / KONTAKT  •  FEEDBACK  •  SITEMAP

PERSONAL-NEWS Nr.: 12.2026


AKTUELLE PERSONALVERÄNDERUNG IN DER BAU- UND IMMOBILIENBRANCHE
 

PERSONALENTWICKLUNG

21. Kongress Arbeitsrecht – Was die Praxis wissen muss
Der Kongress Arbeitsrecht 2026 bietet den Fachteilnehmern und Fachteilnehmerinnen aus Unternehmen, Anwaltschaft und Verbänden die kompakte Kenntnisvermittlung zu aktuellen rechtspolitischen Entwicklungen im Arbeitsrecht und gibt einen Überblick zu wichtigen Tendenzen aus der Rechtsprechung.
Am 14. und 15. April 2026 im Steigenberger Hotel am Kanzleramt Berlin und digital, Infos: www.arbeit-und-arbeitsrecht.de 


PERSONALRECHT

Tätowierung als Risiko
Arbeitnehmer, die sich freiwillig tätowieren lassen und dadurch arbeitsunfähig werden, haben keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung.
Der Fall:
Eine Pflegehilfskraft hatte sich ein Tattoo auf dem Unterarm stechen lassen. In der Folge entzündete sich die Haut und sie wurde krankgeschrieben. Die Arbeitgeberin verweigerte die Lohnfortzahlung, argumentierend, dass es sich hierbei um eine selbstverschuldete Arbeitsunfähigkeit handle. Die dagegen gerichtete Klage hatte keinen Erfolg.
Das Landesarbeitsgericht:
Ein Entgeltfortzahlungsanspruch ist deshalb ausgeschlossen, weil die Arbeitnehmerin die Arbeitsverhinderung selbst verschuldet hat. Das Entgeltfortzahlungsgesetz verfolgt den Zweck, den Arbeitnehmer bei unverschuldeter krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit finanziell abzusichern. Damit korrespondiert die Verpflichtung des Arbeitnehmers, seine Gesundheit zu erhalten und zur Arbeitsunfähigkeit führende Erkrankungen zu vermeiden. Hier hat die Arbeitnehmerin gegen diese Obliegenheit verstoßen. Sie hat die Arbeitsunfähigkeit durch vorsätzliches Verhalten herbeigeführt. Die Tätowierung stellt einen kosmetischen Eingriff in den unversehrten Körper dar, der medizinisch nicht indiziert ist. Mit der Tätowierung hat sie die Komplikation, die zur Arbeitsunfähigkeit führte, billigend in Kauf genommen. Entzündungen gehören zu einer vorhersehbaren Folge einer Tätowierung. Das normale Krankheitsrisiko ist damit überschritten worden.
Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom 22. Mai 2025 - 5 Sa 284 a/24


PERSONALITERATUR

Für eine würdevolle Zukunft - Die Arbeit von morgen gestalten wir heute
Der Mensch als wertvollste Ressource der Arbeit
Die Arbeitswelt ist zahlreichen Herausforderungen und Transformationen ausgesetzt. Digitale und technische Innovationen prägen unsere Arbeitswelt und drohen, den Menschen zu einer reinen Arbeitskraft verkommen zu lassen. Damit die Mitarbeiter auch in Zukunft persönliche Erfüllung in ihrer Arbeit finden, müssen menschenzugewandte und würdevolle Arbeitsbedingungen gewährleistet sein. Den Schlüssel dafür bilden unsere Werte und unsere Persönlichkeit.
Wenn wir über die Zukunft der Arbeit sprechen, kommen wir daher an einer ganz persönlichen Auseinandersetzung mit uns selbst und unseren Motiven nicht vorbei. In „Für eine würdevolle Zukunft“ wird aus diesem Grund der Mensch in den Fokus gestellt und gezeigt, unter welchen Voraussetzungen die Arbeitswelt von morgen zu einem besseren Ort werden kann. Dabei widmen sich die Autoren unter anderem folgenden Fragen:
   • Welche Rolle spielt die Arbeit unter dem Aspekt ihrer Würde für den Menschen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft?
   • Was können wir aus der Vergangenheit lernen und welches Verständnis von Arbeit war lebensdienlich, welches hinderlich?
   • Welche Chancen und welche Belastungen bringt die neue Arbeitswelt mit sich?
   • Welche persönlichen Lebensentwürfe können Auswege und neue Perspektiven bieten?
Ansätze für die Gestaltung einer lebenswerten Arbeitswelt
Die Autoren zeigen anhand verschiedener Szenarien auf, wie eine auf Werten basierende und würdevolle Zukunft der Arbeit für alle aussehen kann. Sie reflektieren über den Bedeutungswandel von Arbeit von der Antike bis heute, werfen einen Blick auf die verschiedenen Generationen und plädieren für ein Gesellschaftssystem, in dem der Wert des Menschen nicht allein von seiner Arbeitskraft abhängt. „Für eine würdevolle Zukunft“ eröffnet Ansätze für die Gestaltung einer lebenswerten Arbeitswelt und bietet Checklisten zur Findung des eigenen Standpunktes. Führungskräften wird ein praktisch anwendbares Persönlichkeitsprofil in die Hand gegeben, mit dem sie ihre Unternehmen in eine stabile Zukunft führen können – denn nachhaltige Veränderungen beginnen immer beim Einzelnen, ob im Leadership, Management oder im Privatleben.
Autoren: Dr. Ferri Abolhassan (Hg.), Johannes Czwalina; Verlag: Frankfurter Allgemeine Buch, Seiten: 192, Format: Hardcover, ISBN: 978-3-96251-201-9; Preis: 26,00 € inkl. 7% Mwst.


PERSPERSONALGEDANKEN

Ein guter
     Vorsatz ist
eine private
     Utopie.
(Bernhard Wicki)


(Trotzdem gehört er zur Jahresplanung, da ja die Umsetzung in diesem Jahr klappen könnte)
(Lutz Kehrberg)

Diese Seite wird jeden Freitag aktualisiert. (letzte Aktualisierung: 20.03.2026)
Wir freuen uns auch über konkrete Hinweise unserer Leser zu aktuellen und berichtenswerten News.

        [KONTAKT]  font>